Die amerikanische Sopranistin, Kabarettistin und Künstlerin Ashley Knight fühlt sich nicht nur auf der traditionellen Opernbühne, sondern auch an der Spitze der experimentellen Musik- und darstellenden Kunstszene gleichermaßen wohl. Sie ist sehr erfolgreich in der Welt der zeitgenössischen Oper. Es sind ihre Wandlungsfähigkeit, Musikalität und ihre kreative Beherztheit, die es ihr erlauben, Grenzen zu sprengen, um eine Opernsängerin im 21. Jahrhundert zu sein.

Ashley war in Christopher Cerrone’s Oper „Invisible Cities“ zu erleben, die für einen Pulitzer Preis nominiert war, und welche internationale Beachtung als „die Spitze der Operninnovation“ (Wired Magazine)  fand. Produziert von The Industry und Benjamin Millepied’s LA Dance Project , wurde „Invisible Cities“  im Bahnhof „Union Station“ in DowntownLos Angeles aufgeführt, und war vollständig über Funk Kopfhörer zu erleben.  Ashley trat auch im innovativen Opernhaus „Long Beach Opera“  als Solosopranistin in der US Premiere von Gavin Bryars’s „The Paper Nautilus“, Philip Glass’s „Hydrogen Jukebox“, Michael Gordon’s „Van Gogh“  sowie in der US Premiere von Steward Copland’s „The Tell Tale Heart“ auf.

Ashley’s modernistisches Feingefühl und ihr experimentelles Umfeld haben zu mehreren einzigartigen innovativen Gemeinschaftsprojekten geführt. Ihr Gesang und ihre Arrangements sind auf Titeln im elektronischen Musikbereich zu finden, vor allem in Zusammenarbeit mit Mitgliedern von „The Glitch Mob“ und Gesangseinlagen für den Underground Elektro Zirkus „El Circo“. Sie hatte kürzlich einen Soloauftritt bei einer Installation an der Kunsteinrichtung „Royal Academy of Art“ in London, wo sie ihr musikalisches Improvisationstalent der gefeierten Architekturausstellung „Sensing Spaces“ ohne Begleitung zur Verfügung stellte. Ihre Vision und Begabungen waren sehr begehrt beim weltbekannten „Magic Castle“ in Hollywood, dem „de Young Museum“, dem Museum „Exploratorium“ in San Francisco sowie bei der internationalen Erlebnisgastronomie „Supperclub“. Dort war sie als Kreativdirektorin tätig und hatte ein festes Engagement als Künstlerin, bei dem sie ein stimmliches Feuerwerk entfachte – ob sie dabei auf den Tischen tanzte oder von der Decke hing.

Zusätzlich zu ihren zeitgenössischen Musikprojekten war sie in vielen Opernrollen zu sehen. Sie sang die Rolle der Königin der Nacht in Mozart’s „Die Zauberflöte“, Susanna in Mozart’s „Die Hochzeit des Figaro“, Soeur Constance in Poulenc’s „Les Dialogues des Carmélites“ sowie die Titelrolle in Händel’s „Agrippina“.

Im 2015 hatte Ashley einen Auftritt mit „Jacaranda Music“ innerhalb der Konzertsaison. Sie hat auch zusammen mit dem Komponisten Michael Price ein Album für „Erased Tapes Records“ in Berlin aufgenommen. Im Winter 2015 hatten sie sein Album „Entanglement“ live aufgeführt, was geht im Frühling noch weiter.